Team Dobrovolski reagiert - Neuer Trainer, neuer Plan
Luzern (AP/SI) - Di erste Trainerentlassung der BFR-Saison 2005/2006 ist Tatsache! Team Dobrovolski entlässt Trainer Tom Keller!
Nach erfolgreichem Start stehen die Zeichen beim Team Dobrovolski nach einem knappen Viertel der BFR-Saison bereits auf Sturm: Abgerutscht auf Platz 4, fast 10 Punkte hinter dem führenden Team Lokomotive Luzern - Handlungsbedarf für Team-Manager Harn Hornji. Und Hornji macht Nägel mit Köpfen. Wie der 28-Jährige heute morgen in St. Petersburg bekannt gab, wird Trainer Tom Keller mit sofortiger Wirkung seines Amtes enthoben und durch den ehemaligen portugiesischen Internationalen (16 Einsätze)

Artur Jorge ersetzt. Jorge amtete Mitte der Neunziger Jahre als Nationaltrainer der Schweiz und war seither bei so renommierten Vereinen wie Vitesse Arnheim, Academica Coimbra und Al Hilal engagiert. Der Portugiese unterschrieb einen Einjahresvertrag.
Jorge, der an der Pressekonferenz zugegen war, definierte auch gleich die Eckpunkte seines Strategieplans, mit dem er das Team Dobrovolski wieder an die Spitze führen will. «52 Punkte reichen für den Sieg», so Jorge, «das muss unser Ziel sein». Davon ist Team Dobrovolski derzeit 8.5 Punkte entfernt. Geht es nach Jorge, zeigt das Team in den Kategorien Tore, Assists, Disziplin und Starts Potenzial zur Verbesserung. Zu den einzelnen Problemfeldern äusserte sich der «Schokoriegel von Porto» («Süddeutsche Zeitung») wie folgt:
Tore:
«Wir lagen zu Beginn ganz vorne. Jetzt sind wir auf Platz zwei abgerutscht. Das müssen wir ändern. Sowohl von Roy Makaay als auch von Oliver Neuville erwarte ich je fünf Tore in den kommenden fünf Spielen.» Insbesondere der Holländer dürfte sich Jorges Wort in Gottes Ohr gewünscht haben: Seit nunmehr vier Spielen ist Makaay ohne Treffer, zuvor traf er sechsmal in drei Spielen.
Ziel 52-Punkte-Plan: Rang 1. Potenzial: +1.5 Punkte.
Assists:
«Es trennen uns lediglich vier Assists von der Spitze», gab Jorge zu Bedenken. «Mit der Wiedergenesung von Paule Beinlich und Yildiray Bastürk liegt die Spitze in Griffweite.» Voll des Lobes war der neue Trainer für den Bosnier Sergej Barbarez: «Sergej hat in den letzten zwei Partien drei Assists erzielt. Diesen Einsatz erwarte ich von meinen Spielern.»
Ziel 52-Punkte-Plan: Rang 1. Potenzial +3 Punkte.
Disziplin:
«Nur eine Karte weniger», ereiferte sich Jorge mit erhobenem Zeigefinger, «und wir lägen auf Platz 2». Rang 1 liege ohnehin ausser Reichweite, dort habe sich das «merkwürdige» (Jorge) Team Elfmeterpunkt breit gemacht. Der dringliche Appell des Trainers dürfte in erster Linie die Hitzköpfe Barbarez, Beinlich und Friedrich betreffen. Aber auch Roy Makaay sollte sich die Aufforderung notieren, schliesslich kassierte er am vergangenen Spieltag die erste gelbe Karte seit eineinhalb Jahren.
Ziel 52-Punkte-Plan: Platz 2. Potenzial +2.5 Punkte.
Starts:
«Unser Start war diesbezüglich sehr unglücklich», beklagte Jorge die Ausfälle von Beinlich, Bastürk und Makaay zum Saisonbeginn. «Am vergangenen Wochenende konnten wir zum ersten Mal mit 10 Mann auflaufen.» Fortan will Jorge nur noch Zehner- oder Elferteams auf dem Platz sehen. Eine schwierige Aufgabe, kämpfen doch Leistungsträger wie Schulz (Bremen), Altintop (Schalke), Stranzl und Tiffert (beide Stuttgart) sowie Ahanfouf (Duisburg) Woche für Woche um ihren Stammplatz. «Notfalls», so Jorge vielsagend, «werden wir Rochaden vornehmen.»
Ziel 52-Punkte-Plan: Platz 3. Potenzial +1.5 Punkte.
In der abschliessenden Fragerunde mit Jornalisten äusserte Jorge zudem die Absicht, mit Manager Hornji das Gespräch zu suchen, was die Aktivität des Teams auf dem Transfermarkt anbetrifft. «Es gibt noch zwei, drei interessante Spieler auf dem Markt», so der neue Trainer. Wen er im Auge hat, wollte Jorge indes nicht durchblicken lassen. Insidern zufolge soll es sich unter anderem um Gladbachs Mittelfeldmotor Thomas Broich handeln.
Unbestätigten Gerüchten zufolge steht Team Dobrovolski auch in Gesprächen um eine Übernahme von Hannovers Abwehrrecken Per Mertesacker. Allerdings sollen die Forderungen von Team Manolo ziemlich hoch liegen. Hornji wollte sich dazu nicht äussern: «Wir stehen mit allen Teams in regelmässigem Kontakt.» An zu hohen Forderungen scheiterte vor Wochenfrist bereits der Transfer von Orthodontia-Führungsspieler Josip Simunic. Hornji: «Wir hätten den Spieler gerne verpflichtet. Aber die Forderung der Gegenseite grenzte an Lächerlichkeit. Also reisten wir unverrichteter Dinge wieder ab.»

Dobrovolski-Tormaschine Makaay: Trainer Jorge fordert fünf Tore in fünf Spielen.
Nach erfolgreichem Start stehen die Zeichen beim Team Dobrovolski nach einem knappen Viertel der BFR-Saison bereits auf Sturm: Abgerutscht auf Platz 4, fast 10 Punkte hinter dem führenden Team Lokomotive Luzern - Handlungsbedarf für Team-Manager Harn Hornji. Und Hornji macht Nägel mit Köpfen. Wie der 28-Jährige heute morgen in St. Petersburg bekannt gab, wird Trainer Tom Keller mit sofortiger Wirkung seines Amtes enthoben und durch den ehemaligen portugiesischen Internationalen (16 Einsätze)

Artur Jorge ersetzt. Jorge amtete Mitte der Neunziger Jahre als Nationaltrainer der Schweiz und war seither bei so renommierten Vereinen wie Vitesse Arnheim, Academica Coimbra und Al Hilal engagiert. Der Portugiese unterschrieb einen Einjahresvertrag.
Jorge, der an der Pressekonferenz zugegen war, definierte auch gleich die Eckpunkte seines Strategieplans, mit dem er das Team Dobrovolski wieder an die Spitze führen will. «52 Punkte reichen für den Sieg», so Jorge, «das muss unser Ziel sein». Davon ist Team Dobrovolski derzeit 8.5 Punkte entfernt. Geht es nach Jorge, zeigt das Team in den Kategorien Tore, Assists, Disziplin und Starts Potenzial zur Verbesserung. Zu den einzelnen Problemfeldern äusserte sich der «Schokoriegel von Porto» («Süddeutsche Zeitung») wie folgt:
Tore:
«Wir lagen zu Beginn ganz vorne. Jetzt sind wir auf Platz zwei abgerutscht. Das müssen wir ändern. Sowohl von Roy Makaay als auch von Oliver Neuville erwarte ich je fünf Tore in den kommenden fünf Spielen.» Insbesondere der Holländer dürfte sich Jorges Wort in Gottes Ohr gewünscht haben: Seit nunmehr vier Spielen ist Makaay ohne Treffer, zuvor traf er sechsmal in drei Spielen.
Ziel 52-Punkte-Plan: Rang 1. Potenzial: +1.5 Punkte.
Assists:
«Es trennen uns lediglich vier Assists von der Spitze», gab Jorge zu Bedenken. «Mit der Wiedergenesung von Paule Beinlich und Yildiray Bastürk liegt die Spitze in Griffweite.» Voll des Lobes war der neue Trainer für den Bosnier Sergej Barbarez: «Sergej hat in den letzten zwei Partien drei Assists erzielt. Diesen Einsatz erwarte ich von meinen Spielern.»
Ziel 52-Punkte-Plan: Rang 1. Potenzial +3 Punkte.
Disziplin:
«Nur eine Karte weniger», ereiferte sich Jorge mit erhobenem Zeigefinger, «und wir lägen auf Platz 2». Rang 1 liege ohnehin ausser Reichweite, dort habe sich das «merkwürdige» (Jorge) Team Elfmeterpunkt breit gemacht. Der dringliche Appell des Trainers dürfte in erster Linie die Hitzköpfe Barbarez, Beinlich und Friedrich betreffen. Aber auch Roy Makaay sollte sich die Aufforderung notieren, schliesslich kassierte er am vergangenen Spieltag die erste gelbe Karte seit eineinhalb Jahren.
Ziel 52-Punkte-Plan: Platz 2. Potenzial +2.5 Punkte.
Starts:
«Unser Start war diesbezüglich sehr unglücklich», beklagte Jorge die Ausfälle von Beinlich, Bastürk und Makaay zum Saisonbeginn. «Am vergangenen Wochenende konnten wir zum ersten Mal mit 10 Mann auflaufen.» Fortan will Jorge nur noch Zehner- oder Elferteams auf dem Platz sehen. Eine schwierige Aufgabe, kämpfen doch Leistungsträger wie Schulz (Bremen), Altintop (Schalke), Stranzl und Tiffert (beide Stuttgart) sowie Ahanfouf (Duisburg) Woche für Woche um ihren Stammplatz. «Notfalls», so Jorge vielsagend, «werden wir Rochaden vornehmen.»
Ziel 52-Punkte-Plan: Platz 3. Potenzial +1.5 Punkte.
In der abschliessenden Fragerunde mit Jornalisten äusserte Jorge zudem die Absicht, mit Manager Hornji das Gespräch zu suchen, was die Aktivität des Teams auf dem Transfermarkt anbetrifft. «Es gibt noch zwei, drei interessante Spieler auf dem Markt», so der neue Trainer. Wen er im Auge hat, wollte Jorge indes nicht durchblicken lassen. Insidern zufolge soll es sich unter anderem um Gladbachs Mittelfeldmotor Thomas Broich handeln.
Unbestätigten Gerüchten zufolge steht Team Dobrovolski auch in Gesprächen um eine Übernahme von Hannovers Abwehrrecken Per Mertesacker. Allerdings sollen die Forderungen von Team Manolo ziemlich hoch liegen. Hornji wollte sich dazu nicht äussern: «Wir stehen mit allen Teams in regelmässigem Kontakt.» An zu hohen Forderungen scheiterte vor Wochenfrist bereits der Transfer von Orthodontia-Führungsspieler Josip Simunic. Hornji: «Wir hätten den Spieler gerne verpflichtet. Aber die Forderung der Gegenseite grenzte an Lächerlichkeit. Also reisten wir unverrichteter Dinge wieder ab.»

Dobrovolski-Tormaschine Makaay: Trainer Jorge fordert fünf Tore in fünf Spielen.
