Mahdavikia
Aber hallo. Das kann doch nicht Dein Ernst sein. Als ich im letzten Jahr den Ricken fälschlicherweise ins Mittelfeld bestellte und beim Tschuppert deswegen auf erheitertes Gelächter stiess, bin ich nach Hause gefahren und habe nachgeschaut. Und danach habe ich mich selbst angezeigt. Wir können doch hier nicht ein System propagieren, das auf Selbstverantwortung verzichtet und die Rückwirkung prinzipiell ausschliesst. Jeder ist für seine Aufstellung verantwortlich und jeder hat dafür zu sorgen, dass die Zauberformel 1-3-4-3 respektiert wird. Das ist doch nicht so schwer.
Weswegen ich darauf herumhacke: In Deinem Fall ist das alles halb so wild. Die Verhältnisse liegen relativ klar, eine nachträgliche Korrektur wäre sogar möglich. Aber wir müssen doch einen Entscheid fällen, der zukunftsfähig ist. Was, wenns wirklich einer mal fünf Runden lang nicht merkt? Oder noch schlimmer: Was, wenn sich ein Mitspieler verminderter Charakterfestigkeit dazu hinreissen lässt, das System absichtlich zu testen und einen Spieler bewusst auf der falschen Position einsetzt? Er würde sich genau hinter Deiner Argumentation verstecken: Er hätte geglaubt, der Bundesfranz würde ihn zurückpfeifen, ganz nach dem Motto "no news is good news". Das finde ich falsch. Der Bundesfranz ist wohl Kontrollinstanz, aber kein Polizist.
Meine Meinung: Eine Aufstellung, die vom definierten Schema abweicht, ist nicht zulässig, ungeachtet der Umstände. Jeder hat das Recht, sein Fehlverhalten zu begründen, muss aber auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Auch wenn es erst fünfzehn Runden später rauskommt.
Gruss
BFR
Weswegen ich darauf herumhacke: In Deinem Fall ist das alles halb so wild. Die Verhältnisse liegen relativ klar, eine nachträgliche Korrektur wäre sogar möglich. Aber wir müssen doch einen Entscheid fällen, der zukunftsfähig ist. Was, wenns wirklich einer mal fünf Runden lang nicht merkt? Oder noch schlimmer: Was, wenn sich ein Mitspieler verminderter Charakterfestigkeit dazu hinreissen lässt, das System absichtlich zu testen und einen Spieler bewusst auf der falschen Position einsetzt? Er würde sich genau hinter Deiner Argumentation verstecken: Er hätte geglaubt, der Bundesfranz würde ihn zurückpfeifen, ganz nach dem Motto "no news is good news". Das finde ich falsch. Der Bundesfranz ist wohl Kontrollinstanz, aber kein Polizist.
Meine Meinung: Eine Aufstellung, die vom definierten Schema abweicht, ist nicht zulässig, ungeachtet der Umstände. Jeder hat das Recht, sein Fehlverhalten zu begründen, muss aber auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Auch wenn es erst fünfzehn Runden später rauskommt.
Gruss
BFR
